Fairplay 137 – Editorial

Hallöchen, ich hoffe, mit dieser Anrede fühlen sich alle – nicht nur jede & jeder – angesprochen. Eigentlich passt „Hallöchen“ wirklich gut zu meinem Stall, denn wir wollen schließlich alle erreichen. Geschlechtergerechte Sprache ist in unserer Muttersprache möglich. Und das Beste daran: Es fällt dann nicht mal den Getriggerten auf. Es braucht nur ein bisschen Mühe und Übung. So wird es im gedruckten Heft stehen. Ich finde nämlich, dass Print noch immer Gewicht hat. Nicht nur inhaltlich, sondern wirklich auch rein physisch. Liegt unser kleines Magazin nicht gewichtig in Ihren Händen? Was soll ich denn mit so leichtgewichtigen Heftchen, wenn ich schon Print kaufe. Ich will Gewicht, sonst kann ich auch gleich Jerry Cotton, John Sinclair oder Groschenromane kaufen, um damit nach Gebrauch durch eine neue Toilettenpapierkrise zu kommen.

Fairplay 136 – Editorial

Liebe Leserinnen, mit Freude darf ich verkünden: Keine einzige Mail, kein einziger Genderfehler. Das heißt ja eigentlich nix, denn es könnte zwar welche geben, nur ist Ihnen jeder dieser Fehler total egal. Oder gibt es doch keine? Und am besten klappt das Gendern sowieso, wenn es erst gar nicht erforderlich ist, es deshalb nicht durch Sternchen, Doppelpunkte, was*auch#im:mer auffällt. Wobei ich nicht wirklich verstehe, wo denn da die Schwierigkeit ist. Sternchen oder Doppelpunkte sind doch Zeichen wie unsere Buchstaben. So wie wir alle Buchstaben lesen können, die ganich gesprochen werden. Im heimischen Stall sparen wir uns oft das R. Gibts hiea nich. Wuast, Kiasche, Kiache, so sprechen wir. Normal. Und in einem Stall andernorts eben anders. Da sind wir doch sehr tolerant, sind stolz auf unsere unterschiedlichen Sprachfärbungen. Deutsch ist nun mal nicht immer das selbe Deutsch. Könnwa mit leben, odah?!

Fairplay 135 – Editorial

Liebe Leserinnen! Ich bin geneigt, mein Edi aus der 132 zu wiederholen: „Was für merkwürdige Zeiten?! Da sitze ich in meinem Stall und bin ganz allein.“ Und wieder macht Corona einen dicken Strich durch die Rechnung. Blöd! Aber was sollen wir machen, die Seuche kommt tatsächlich immer näher.

Fairplay 134 – Editorial

Wo machen Sie Ihr Kreuz und wünschen sich damit, welche Anrede Sie am liebsten hier lesen würden? Ein „Liebe Leser“ steht nicht zur Auswahl. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Da sind wir uns sicher einig. Doch was ist die beste Lösung?

Fairplay 133 – Editorial

Wie haben Sie den Sommer verbracht? Hoffentlich spielerisch und in bester Gesundheit! Was hat sich für Sie noch geändert? Welche Chancen haben Sie wahrgenommen?

Moment … Chancen? Was will die alte Stute? Sollte hier angesichts steigender Infektions- und leider auch Todesfälle nicht etwas von Schicksal stehen?!
Mitnichten möchte ich die Tragik kleinreden, die mit der Pandemie einhergeht. Wenn ich jedoch den Blick auf die Entwicklung der SPIEL.digital werfe, dann fallen mir eher Chancen ein. Frei nach dem Motto: „Jetzt erst recht!“ Sich einfach mit der Verschiebung der Internationalen Spieltage abzufinden, kam gar nicht infrage. Stattdessen sagte sich das Team vom Merz Verlag wohl: „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus!“

Fairplay 132 – Editorial

Was für merkwürdige Zeiten?! Da sitze ich in meinem Stall und bin ganz allein. Futter kommt, alles gut. Spielefutter gibt’s ja mehr als genug. Aber was vermisse ich meine Knechte, meine Mitspieler. Die ganz besonders. Damit bin ich sicher nicht allein. Und ich habe so gar keine Lust, irgendeins der vielen PANDEMICs zu spielen. Die gerade ganz besonders gar nicht. Eher was Leichtes, Spielerisches, Unterhaltsames. Was mir über die trübe Zeit von COVID-19 hilft.

Editorial 131

Liebe Leserinnen und Leser,

Und?! Alle Spiele schon gespielt? Die Neuheiten aus Essen und die aus Nürnberg. Gut, im Vergleich zu den Essener Neuheiten fallen die aus Nürnberg kaum mehr ins Gewicht. Aber welche Spiele liegen auf Ihrem Stapel der ungespielten Spiele oder wie es auf Denglisch so schön heißt: Auf dem pile of shame, dem bösen Stapel der Schande.

Editorial 129

Liebe Leserinnen und Leser, bei uns geht alles seinen Gang, auch bei Veränderungen. Allerdings muss schon ein steter Tropfen den Stein aushöhlen. Selbst dann besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich nichts ändert. Selbst wenn wer uns mit Kündigung droht. Was sind wir dickfellig. Da werden meine Knechte erst recht bockig und machen weiterhin ihr […]

Editorial 128

Liebe Leserinnen und Leser, auf wie vielen Wellen haben Sie schon gesurft? Also jetzt nicht mit Surf- oder Bodyboard, das kann eh‘ nicht jeder. Ich steh‘ auf dem Surfbrett auch verdammt unsicher. Ist einfach zu schmal für meine vier Hufe. Aber ich habe fast jede Spielewelle abgesurft. Und das waren schon eine Menge, einige habe […]

Editorial 127

Liebe Leserinnen und Leser, wie konnte das nur passieren!? Wir haben einen Abonnenten verloren. Einmal Fairplayer, immer Fairplayer, so geht das doch. Aber der Mann kam in Essen an den Stand und hat sich bitter beklagt, dass, wenn keine schönen Verrisse mehr folgen, er kündigen werde. Tja, eigentlich eine sichere Bank für uns, dem Mann […]

Editorial 126

Liebe Leserinnen und Leser, Ich hab erst gar nicht versucht, alles abzulaufen. Geht ja eigentlich auch längst schon nicht mehr. Die Internationalen Spieletage wachsen und wachsen, die Wege werden länger und länger und gleichzeitig die Gänge voller und voller. Besonders voll war’s aber wirklich in der Galeria, da bin nicht nur ich öfter ganz langsam […]

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