Fairplay 133 – Rezension: Tapestry

Natürlich werden auf einer Spieleschachtel Namen verraten: Vorne der Autor, hinten Illustratorinnen, Gestalter, manchmal sogar Redakteure. TAPESTRY benennt weitere 565 Menschen. Sechs Lektoren, acht Entwickler für die Automa-Variante, 164 Testspieler und auf der letzten Regelseite alle 400 Vorbesteller*innen der deutschen Version. Macht zusammen rund 570 Menschen von A (Adams, Katy) bis Z (Zopetti, Christina). Das ist natürlich überflüssig, datenschutzrechtlich zumindest bedenklich, aber irgendwie auch charmant.

Fairplay 133 – Rezension: Spirits of the Wild

Fünf Tiere des Waldes sind einst in den Nachthimmel emporgestiegen. Mit Edelsteinen kann man ihren Geist zu sich locken, der großzügig Punkte verspricht. Auf der Erde ist der Kojote geblieben. Der wird der Konkurrenz ins Geviert geschickt und so partiell eine Blockade aufgebaut. Aber dieser Gauner ist unstet und kommt garantiert wieder zurück zu einem selbst. Das alles hört sich etwas verquer an, ist es thematisch auch.

Fairplay 133 – Editorial

Wie haben Sie den Sommer verbracht? Hoffentlich spielerisch und in bester Gesundheit! Was hat sich für Sie noch geändert? Welche Chancen haben Sie wahrgenommen?

Moment … Chancen? Was will die alte Stute? Sollte hier angesichts steigender Infektions- und leider auch Todesfälle nicht etwas von Schicksal stehen?!
Mitnichten möchte ich die Tragik kleinreden, die mit der Pandemie einhergeht. Wenn ich jedoch den Blick auf die Entwicklung der SPIEL.digital werfe, dann fallen mir eher Chancen ein. Frei nach dem Motto: „Jetzt erst recht!“ Sich einfach mit der Verschiebung der Internationalen Spieltage abzufinden, kam gar nicht infrage. Stattdessen sagte sich das Team vom Merz Verlag wohl: „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus!“

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