Innovationen

Innovation: CAN’T STOP

Innovation: Sid Sackson für CAN’T STOP. Worum geht es: Noch ein Wurf, noch ein Wurf, einer geht noch, kreisch, abgestürzt. Was kam danach: Eine Auswahl: Sid selbst in GOLD CONNECTION (1992), KLEINE FISCHE (1997). CLAIM IT (Wattsalpoag 2006). Ähnlich suchterzeugend: HECKMECK AM BRATWURMECK.

Innovation: EVO

Innovation: Philippe Keyaerts für seinen Versteigerungsmechanismus in EVO. Worum geht es: Versteigerung in festen Schritten: Wer überboten wird, muss erneut einsetzen, bis sich alle einig sind. Was kam danach: AMUN RE, VEGAS SHOWDOWN.

Innovation: WALDSCHATTENSPIEL

Innovation: Walter Kraul für das Spiel im Dunkeln mit dem WALDSCHATTENSPIEL. Worum geht es: Im Dunkeln spielen, nur das Material leuchtet den Weg. Was kam danach: Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann in DIE NACHT DER MAGIER.

Innovation: VERRÄTER

Innovation: Marcel-André Casasola Merkle für die Rollenwahl in VERRÄTER. Worum geht es: Ich bin der Verräter, du bist der Diplomat, und Baumeister sowie Bauer spielen auch noch mit. Danach wird wieder aufgemischt. Was kam danach: Marcel-André in MEUTERER, Bruno Faidutti mit „verräter“ischem Verwendungsnachweis in OHNE FURCHT UND ADEL, Andreas Seyfarth in PUERTO RICO.

Innovation: RACKO

Innovation: Unbekannt für RACKO. Worum geht es: Das Chaos ordnet sich mit System. Immer eine Karte austauschen, bis es passt. Was kam danach: EUROPA TOUR und Konsorten. Bei Out of the Box Games kann man in 40 Tagen um die Welt reisen, durch Europa, Afrika, Asien und die USA. Entfernt verwandt: FINITO.

Innovation: HOL’S DER GEIER

Innovation: Alex Randolph für HOL’S DER GEIER. Worum geht es: Wenn zwei sich streiten macht es Patt, und es freut sich der Dritte. Was kam danach: Schöne Variation in DESTINO. Wurde aufgenommen in die Werkzeugkiste der Standardmechanismen.

Innovation: ACQUIRE

Innovation: Sid Sackson für ACQUIRE. Worum geht es: Wer nicht fusioniert, hat das Spiel nicht verstanden. Was kam danach: BIG BOSS als Vertreter für etliche andere.

Innovation: BOHNANZA

Innovation: Uwe Rosenberg für die zwangsweise Kartenwahl bei BOHNANZA. Worum geht es: Immer hübsch der Reihe nach, was stört, muss man tauschen. Was kam danach: Nichts, außer BOHNANZA, BOHNANZA, BOHNANZA, alternativ BOHNANZA Teil 2 bis unendlich, wir erwarten alles.

Innovation: UNTERNEHMEN ERDGAS

Innovation: Wolfgang Kramer für seine erste Leiste in UNTERNEHMEN ERDGAS. Worum geht es: Punktezählung ohne Aufzuschreiben, Geld oder Sonstwas – gut für Verleger, gut für den Zweiten. Der erste spürt den Gegenwind. Was kam danach: Immer wieder gern verwendet, fast schon Public Domain

Innovation: EUPHRAT UND TIGRIS

Innovation: Reiner Knizia für den besonderen Wertungmechanismus bei EUPHRAT UND TIGRIS. Worum geht es: Vom wenigsten das Meiste, für die Gleichmacherei der hintersten Plätze und den zwangsweisen Zusammenhalt der Punkte. Was danach kam: Tausend Mal Herr Knizia, macht aber nix!

Innovation: MEMORY

Innovation: William Hurter für sein Doppelspiel MEMORY. Worum geht es: Zwei gleiche sind ein Pärchen, zwei verschiedene bleiben liegen. Der Urvater hat noch keinen langen Bart. Was kam danach: Millionen Plagiate und Derivate, manche besser, viele schlechter.