The Castles of Tuscany

Castles of Tuscany Cover

Stefan Feld: THE CASTLES OF TUSCANY für 2 – 4 Personen mit Illustration von Antje Stephan und Claus Stephan bei alea 2020, Spieldauer ca. 60 Minuten

Klappentext

Die schöne Toskana, im 17. Jahrhundert. Als einflussreiche Landesfürsten setzen die Spieler* alles daran, ausgehend von ihrem „Castello“, die angrenzen-den Regionen durch planvolles Entwickeln auf blühen zu lassen. Dazu errichten sie weitere Kastelle und unterstützen Städte, Dörfer und Klöster. Gewinnen Marmor und liefern Waren aus.Runde für Runde holen sich die Spieler entweder neue Spielkarten, nützliche Plättchen zum Auslegen oder bauen ihre Regionen weiter aus. Neben vielen Siegpunkten gewinnen sie so auch immer mehr Möglichkeiten und Fähigkeiten

Thema

Wir bewirtschaften unser Stückchen Land rund um unser Castello. Jeder für sich … und indirekt gegeneinander.

Mechanik

Erst legen wir aus drei Landschaftsteilen unser Land aus. Dann bebauen wir es mit kleinen Sechsecken. Jeder Landschaftstyp bringt Punkte. Kennen wir ja schon. Und immer gibt es diesen Konkurrenzdruck um die passenden Plättchen. Die werden nicht direkt verbaut, kommen erst auf mein Tableau. Erst von dort geht es angrenzend zu meinen anderen Plättchen auf mein Land.
Jedes Plättchen löst eine Aktion aus. Stopp! Bevor ich das Plättchen legen darf, muss ich noch zwei dazu passende Karten spielen. Also muss ich wieder entscheiden: Karten ziehen oder Plättchen nehmen oder Plättchen legen. Der ewige Kreislauf.
Mein Tableau sagt mir, wie viele Dinge ich lagern und wie viele Karten ich ziehen kann. Baue ich noch eine Stadt, baue ich damit mein Tabelau aus. Was gut ist, denn jeder gelagerte Mamor aus den Steinbrüchen verhilft mir zu einem Extra-Zug. Jedes neue Dorf bringt einen Arbeiter als Ersatz für jede Karte. Auch die brauchen Platz.
Drei Runden spielen wir, nach jeder Runde wird gewertet. Die Punkte auf der äußeren werden auf die innere Wertungsleiste übertragen. Heißt auch, dass Punkte aus der ersten Runde drei Mal gewertet werden.
Punkte gibt’s übrigens immer dann, wenn ich einen Landschaftstyp in meinem Ländle komplettiere. Maximal sind das sechs Punkte für ein Dreier-Land. Größere Gebiete gibt es in der Toskana nicht. Dreier-Ländereien sind schon wichtig. Steinbrüche auch. Und zusätzliche Lagermöglichkeiten.

Für wen ist dieses Spiel?

Das ist doch ein Spiel von Alea, dann ist es für … Ne, das geht auch schon unter Experten-Level gut. Planung ist erforderlich, aber das Glück spielt beim Nachziehen der Karten und Plättchen eine gehörige Rolle. Gehen meine Pläne auf? Nicht immer, aber wenn sie aufgehen, dann ist THE CASTLES OF TUSCANY ein wunderbares Spiel.

Potenzial

Hat das Zeug für eine Auszeichnung. Immer gibt es etwas zu überlegen, wie was hätte besser klappen können, was dumm gelaufen ist. Und das ist gut.

Pros & Cons

  • Die Schachteln aus Tschechien sind immer noch irgendwie instabil. Andötsch- und Einreiß-Gefahr besteht permanent. Die vorliegende Schachtel hat schon eine unschön gestauchte Ecke.
  • Die englische Regel ist bei weitem besser als die deutsche. Besser strukturiert, präzisere Aussagen. Was ist da bloß passiert?
  • THE CASTLES OF TUSCANY ist ein faszinierendes Spiel. Manchmal sind die Züge klar, manchmal hadere ich mit meinem Schicksal.

Meinung

Will ich unbedingt nochmal spielen. (wf)

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