Fairplay 116 – Rezension: Champions of Midgard

Das ist schon ein wilder Haufen: Meine heroischen Krieger. Tragen ihre Schwerter, Speere und Äxte todesmutig in den Kampf. Dabei bieten ihnen ihre Schilde nur mäßigen Schutz. Allein ihr Können und ihre kriegerische Erfahrung vermögen Unheil zu verhindern. Und Glück, jede Menge Glück. Ich bin ihr Chef. Der Führer dieser Horde Wikinger. Und der bin ich mit großem Stolz. Denn die Zeiten sind rau, seit der Jarl von Trondheim gefallen ist. Und sie verlangen nach wagemutigen Helden, die uns verteidigen gegen die Brut. Das Land versinkt führerlos im Chaos. Dieses Vakuum der Macht wird besetzt vom übelsten Abschaum. Ob nah, ob fern, die Scheusale warten an jeder Ecke. Der Troll schafft es sogar bis vor die Tore unserer Stadt, die Untoten wüten in den Nachbarorten, nur die Monster treten nicht vor unser Antlitz. Die Biester stellen hinterrücks hilflosen Reisenden nach. Doch unsere Boote sind schnell und fahren weit. Wir fürchten keines dieser Wesen. Wir nicht!

Fairplay 134 – Rezension: MicroMacro

Es ist das Spiel des Jahres. MICROMACRO: CRIME CITY ist ein kooperatives Detektivspiel in Reinkultur. Vergehen, zumeist Morde, müssen aufgeklärt werden.
Wer war der Täter? Was war das Motiv? Wohin sind die Protagonisten geflohen? Das alles lässt sich durch gute Beobachtung und logische Schlussfolgerung bewerkstelligen. Und das macht riesig Spaß. Schon bei unserer FAIRPLAY Scoutaktion zur SPIEL.digital wurde MICROMACRO:CRIME CITY auf Platz 1 gelobt. Die Wahl zum Spiel des Jahres bestätigt das.

Fairplay 135 – Rezension: Monasterium

Es ist schon ein Kreuz mit Corona. Da fallen mir meine Novizen aus, die gerne zum Neuheitenspielen antreten. Nicht alle, immerhin zu zweit können wir im Kloster arbeiten und beten gehen. Und wie fühlen wir uns als Novizen? Verwirrt, verwirrt… Wie kommen wir an Punkte? Welche Novizen kommen am besten wo hin? Was hat es mit dem Kirchenfenster auf sich? Und warum sind Aufgabenkarten im Spiel? Wir haben so allerhand zu tun und zu überlegen…

Fairplay 94 – Rezension: Troyes

Isch ´abe mir nie vorstellen können, dass die Verwaltung einer Stadt im Mittelalter so schwär sein könnte. Isch ´abe gedacht, wenn isch noch bis zu trois (spricht sich übrigens wie der Name dieser Stadt, trwa) Mitverwalter vor Ort ´abe, dann wird das alles viel einfacher. Aber riens, ganz im Gegenteil, sie wollen die Stadt viel besser verwalten als isch und sich damit aufspielen und sich Fürsten von sonst etwas nennen. Und was bekommen wir dafür in die ´and? Ein paar rote, weiße und gelbe Würfel. Isch glaube, dass es keine gute Idee ist, die Organisation einer Stadt allein vom Glück abhängig zu machen. Dazu braucht es schon etwas mehr. Oh là là, wir bekommen noch ein wenig Geld. Das nenne ich aber großzügig, ganze fünf Taler gibt es. Damit kann man sich bestimmt Weltbewegendes leisten.

Fairplay 136 – Editorial

Liebe Leserinnen, mit Freude darf ich verkünden: Keine einzige Mail, kein einziger Genderfehler. Das heißt ja eigentlich nix, denn es könnte zwar welche geben, nur ist Ihnen jeder dieser Fehler total egal. Oder gibt es doch keine? Und am besten klappt das Gendern sowieso, wenn es erst gar nicht erforderlich ist, es deshalb nicht durch Sternchen, Doppelpunkte, was*auch#im:mer auffällt. Wobei ich nicht wirklich verstehe, wo denn da die Schwierigkeit ist. Sternchen oder Doppelpunkte sind doch Zeichen wie unsere Buchstaben. So wie wir alle Buchstaben lesen können, die ganich gesprochen werden. Im heimischen Stall sparen wir uns oft das R. Gibts hiea nich. Wuast, Kiasche, Kiache, so sprechen wir. Normal. Und in einem Stall andernorts eben anders. Da sind wir doch sehr tolerant, sind stolz auf unsere unterschiedlichen Sprachfärbungen. Deutsch ist nun mal nicht immer das selbe Deutsch. Könnwa mit leben, odah?!

Fairplay 134 – Rezension: Bonfire

Juchu, endlich wieder ein großes Werk von Stefan Feld: BONFIRE.
Beim alljährlichen Scout-Voting der FAIRPLAY ist es auf Platz 2 gelandet, zu Recht, wie sich zeigte.
Es ist ein Bonspiel. Zwar kein Feuerwerk neuartiger Mechanismen oder spektakulärer Kniffe, aber ein Spiel aus einem Guss. Herr Feld versteht sein Handwerk. Ich freue mich deshalb auf weitere Mehrspielerpartien. Bonchance!

Fairplay 136 – Juli bis September 2021

Was ist drin in der neuen Ausgabe Nr.136 des Fairplay Magazins? Wieder eine Unmenge an Kritiken u.a. Robin Hood, Paleo, Flottila oder Pandemic Legacy: Season 0 und viele mehr. Dazu unser Kommentar zu den Nominierten und den Empfohlenen des Spiel des Jahres 2021 und jede Menge Interviews, Fastfood und à la Carte

Fairplay 132 – Rezension: Disney Villainous

Endlich mal ganz legal und gesellschaftlich akzeptiert ein Bösewicht sein. Anderen ungestraft eins Auswischen zu können. So richtig mies sein, ohne dafür ins Kittchen zu wandern. Gehört das nicht zu den geheimsten aller geheimen Sehnsüchte eines jeden Individuums? Nur zwei Gruppen von Menschen ist es vergönnt, diese Sehnsucht auszuleben: Schauspielern und uns (Gesellschafts-)Spielern. Was haben wir doch für ein Glück!

Fairplay 134 – Rezension: Maximum Apocalypse

Die Chirurgin, der Revolverheld, die Jägerin und der Feuerwehrmann hatten es soeben geschafft den Unterschlupf zu erreichen. „Diese Apokalypse raubt uns noch den letzten Nerv!“
Gerade hatte der Feuerwehrmann noch seine Axt benutzt, um einen Marodeur in die Flucht zu schlagen. Unbemerkt krabbelte eine mutierte Ratte in das Zelt der Überlebenden und biss der Jägerin in die Hand. „Auauautsch!“ Besorgt besah die Chirurgin die Wunde, gab der Jägerin eine Spritze und verordnete etwas Ruhe.

Fairplay 134 – Rezension: Der perfekte Moment

In DER PERFEKTE MOMENT schlüpfen die Spieler in die Rolle von Fotografen. Sie arrangieren auf einer Feier die Gäste so für das Erinnerungsfoto, dass es unvergessen bleibt. Dabei gilt es, möglichst alle Vorlieben der Teilnehmer zu beachten. Jeder hat drei Wünsche und will diese natürlich berücksichtigt wissen. Da will die Lady in Red wegen ihrer Haustierallergie nicht neben den Hund stellen. Sie ist auch sonst sehr selbstbewusst, deshalb möchte sie von niemandem auf dem Foto verdeckt und auch neben keinem Mann abgelichtet werden. So haben alle ihre Eigenarten. Es wird schwer sein, den perfekten Moment im Foto einzufangen, aber einem Spieler wird es am besten gelingen.

Fairplay 134 – Rezension: Anno 1800

Kosmos hat schon einige Erfahrung mit ANNO-Spielen. Allerdings sind ANNO 1503 und 1701 samt Kartenspiel von Klaus Teuber. Was soll ich dazu schreiben? Die haben mich nicht vom Hocker gehauen, allein ANNO 1701: DAS BRETTSPIEL ging halbwegs. Achja, auf der Wii habe ich auch mal ANNO – ERSCHAFFE EINE NEUE WELT gespielt und gegen meinen Sohn ganz alt ausgesehen. Und jetzt hat Kosmos ANNO 1800 im Programm. Thematisch ist das die Industrielle Revolution und natürlich gibt’s das auch als Computerspiel. Was schreibe ich … wichtig ist wohl, dass es von Martin Wallace ist. Den müssen Sie kennen, der war mal in der Szene sehr beliebt. Und einer meiner liebsten Autoren… damals Anno Dusebuckel.

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