Böse Kuh

Marco Teubner: BÖSE KUH für 2 – 5 Personen mit Illustration von Kreativbunker und Monika Suska bei moses. Verlag GmbH 2020, Spieldauer 25 Minuten

Klappentext

Verflixt und zugemuht! Gerade hast du mit deinen Karten fette Punkte gemacht. Und im nächsten Moment haut dir diese blöde Kuh satte Minuspunkte um die Ohren. Das kann doch nicht wahr sein! Bei diesem Kartenspiel geht’s um das richtige Timing: Wann spielst du deine Karten aus? Wem drückst du Minuspunkte aufs Auge? Und wie unauffällig verhältst du dich, damit du keine bekommst? Na, wer ist die Böse Kuh auf dieser Spieleweide? Muh-Haha!

Thema

Kühe boxen kräftig zu, drücken der Konkurrenz Minuspunkte aufs Auge oder wandeln siegessicher durch alle Gefahren und horten feine, gute, grüne Plus-Chips.

Mechanik

Sechs Zielkarten liegen in der Tischmitte. Diese bedienen alle. Dabei geht es wie bei Kartenspielen häufig um das Erfüllen von pokerbekannten Kombinationen wie „Full House“ „Flush“ oder auch bestimmten Wertsummen. Als Motor dienen Zahlenkarten in sechs verschiedenen Farben. Der Spieler am Zug muss stets eine Karte legen, kann aber beliebig viele, auch alle seine fünf Handkarten ausspielen, allerdings nur an eine Zielkarte. Mehrere Karten werden natürlich nur dann gelegt, wenn dadurch auch das Ziel erfüllt wird. Bei einem Erfolg bekommt man den für diese Zielkarte ausgelobten Punktechip. Ist er grün, zählt er plus und man behält ihn selber. Die roten Minus-Chips werden an einen Mitspieler verschenkt, natürlich bevorzugt an den vermeintlich Führenden.

Für wen ist dieses Spiel?

Für Spieler und Spielefamilien, die einfache Karten-Lege-Spiele mögen. Eine gewisse Frusttoleranz muss vorhanden sein.

Potenzial

Da die Handlungen nicht trivial sind, ist das Potenzial größer als zunächst vermutet.

Pros & Cons

  • Neben dem Abwägen, welche Karten man legt, kommt auch immer eine Portion Ablenkungsmanöver hinzu, sodass die Mitspieler bei Verteilung roter Chips auf andere fixiert sind. Das ist eine fordernde Kunst.
  • Es bleibt mitunter bis zum letzten Chip offen, wer gewinnt. Spannend!
  • Bekannte Mechanismen sind hier geschickt und gut zusammengefügt.
  • Angenehme Spieldauer.
  • Statt Kühe hätten es auch Tiefseeschwämme sein können, die sind aber gerade nicht en vogue.
  • Für einen „Daumen-hoch-Harry“ fehlt das Besondere.

Meinung

Spiele ich problemfrei und gerne immer mit, wird sich aber über eine Saison hinaus bei mir nicht halten. (pen)

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